Tauchen im Bergwerk Kleinenbremen

Bereits im letzten Herbst war ich im Bergwerk Kleinenbremen tauchen. Ich selbst besitze kein Cave-Brevet, daher war es eine gute Gelegenheit ins Bergwerktauchen reinzuschnuppern. Im Bergwerk Kleinenbremen darf nämlich ohne Cave-Brevet getaucht werden. Zwar nicht tief in die Gänge rein, aber man bekommt ein Gefühl dafür.

Es war ein ziemlich interessanter Tauchgang – genau genommen waren es zwei Tauchgänge. Man trifft sich zunächst zwecks Einweisung vor dem Bergwerk in einem kleinen Häuschen. Dort wird dann alles erklärt. Dann fährt man – bereits im Trocki – mit einer kleinen Bergbahn in das Bergwerk ein. Die Flaschen werden dabei auf einer Lastenlohre transportiert, da es bereits im Tauchanzug eng in der Bahn wird. Zwischen den Tauchgängen wird mit der Bahn wieder ausgefahren und draußen gibt es eine Bratwurst. Ich selbst hätte es besser gefunden, wenn man einfach beide Tauchgänge nacheinander durchführt. Ich hätte einfach die Flaschen zwischen den Tauchgängen gewechselt und wäre wieder rein gesprungen. Allerdings gibt es wohl Taucher, denen das dann zu kalt wird. Im Bergwerk ist es schon recht kühl, allerdings ist der Tauchgang im Trocki gut auszuhalten. Ich muss allerdings erwähnen, dass ich selbst nicht sehr kälteempfindlich bin, so dass ich auch schonmal im halbtrockenen Neoprenanzug Eistauchen gehe. Daher ist die Oberflächepause in der Wärme für einige Taucher doch eine gute Sache.

Fazit: Lohnt sich wirklich, wenn man so etwas noch nie gemacht hat. Ich müsste da jetzt nicht jedes Jahr rein, aber hin und wieder kann so ein Tauchgang wiederholt werden. Jedes Jahr wird vermutlich auch schwierig, da die Termine meistens innerhalb von Stunden ausgebucht sind, nachdem sie veröffentlicht wurden. Es gibt nämlich immer nur einen Tauchgang im Monat mit begrenzter Teilnehmerzahl.

P.S.: Vielleicht schaue ich mir in den nächsten Jahren dann nochmal Alternativen zu Kleinenbremen an.




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Knoten lernen – Bücher und Knotenboxen

Immer wichtig ist beim Tauchen, dass Knoten schnell gesteckt sind und danach sicher halten – und sich natürlich nach der Nutzung wieder leicht lösen lassen. Daher empfehle ich jedem Taucher ein Knotenbuch. Klar, die meisten Taucher kommen mit ein oder zwei Knoten aus, aber mit verschiedenen Knoten kann man die Mannschaft an Bord des Tauchbootes schnell mal unterstützen. Darüber hinaus schadet es nie, wenn man mal etwas über den Tellerrand schaut – und so weit weg ist Seemannschaft vom Tellerrand eines Tauchers ja nun auch nicht.

Gerade auf einer Tauchsafari frei man sich dann, wenn man mehr als einen Knoten in seinem Repertoire vorweisen kann. Auch, wenn es nur mal kurz mit dem Boot auf die Ostsee oder den See raus geht, freut sich der Bootsführer immer, wenn die Taucher ihn unterstützen können.

Aber wie lernt man Knoten? Aus meiner Sicht gibt es dort drei Wege:

1. Knotenbücher

Ich selbst besitze verschiedene Knotenbücher. Mein Lieblingsbuch, das ich seit 2004 besitze, ist leider im Handel nicht mehr verfügbar. Aber ich besitze noch das Buch “Knoten: Schlaufen, Schlingen, Bindeknoten, Verkürzer, Steks“, das ich ebenfalls empfehlen kann. Auch dieses Buch gibt es leider nur noch gebraucht zu kaufen. Unter den aktuell als neu verfügbaren Büchern würde ich euch deshalb “Knoten: Das Praxis-Handbuch” empfehlen. In allen Büchern wird es immer Knoten geben, die man nicht braucht oder für sinnlos hält. Schaut euch einfach die Knoten an, die euch interessieren.

Knotenbox2. Knotenbox

Neben den Knotenbüchern finde ich Knotenboxen sehr schön, um Knoten zu lernen. Eine Knotenbox ist eine kleine Schachtel gefüllt mir kleinen Seilen (in der Regel 2) und verschiedenen Karten auf denen jeweils ein Knoten abgebildet und erklärt wird. Ich selbst habe eine solche Box unter dem Wohnzimmertisch stehen. So kann man immer mal, wenn einem danach ist, den ein oder anderen Knoten lernen. Es gibt diverse Boxen auf dem Markt. Ich selbst habe mich für die Moses-Knotenbox entschieden und bin damit gut zufrieden.

3. Knotenexperte

Der dritte und häufig beste Weg ist das Lernen der Knoten von einem Experten. Der kann einem zu jedem Knoten auch gleich eine Geschichte erzählen. Allerdings sind solche Experten rar gesät und auch nicht immer verfügbar. Wer ruft schon seinen Experten morgens um 6 Uhr kurz an, weil er gerade einen neuen Knoten lernen möchte?

 

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Der Adventskalender – 24. Dezember – Was man nicht schenken sollte

Da es heute eh zu spät ist, um noch ein Geschenk zu kaufe, widme ich mich heute der Thematik, was man einem Taucher nicht schenken sollte.

Auf keinen Fall sollte man Dinge schenken, die einfach passgenau sitzen müssen. Dazu gehören z.B.:

  • Neoprenanzug
  • Füsslinge
  • Kopfhaube

Grenzwertig sind Ausrüstungsteile wie Handschuhe. Wenn man allerdings die genaue Handschuh-Größe kennt, kann man durchaus auch Handschuhe verschenken.

Darüberhinaus liegt es natürlich immer am Taucher selbst wie “pingelig” er mit der Ausrüstung ist: Einigen Tauchern ist es völlig egal welches Messer sie bekommen, ein anderer Taucher hat sich vielleicht bereits exakt auf Messer XY festgelegt. Da liegt es dann bei euch eure Menschenkenntnis zu nutzen…

Frohe Weihnachten!

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Der Adventskalender – 23. Dezember – Buch “Knoten”

81y8SYCi5yL[1]Immer wichtig ist beim Tauchen, dass Knoten schnell gesteckt sind und danach sicher halten – und sich natürlich nach der Nutzung wieder leicht lösen lassen. Daher empfehle ich jedem Taucher ein Knotenbuch. Klar, die meisten Taucher kommen mit ein oder zwei Knoten aus, aber mit verschiedenen Knoten kann man die Mannschaft an Bord des Tauchbootes schnell mal unterstützen. Darüber hinaus schadet es nie, wenn man mal etwas über den Tellerrand schaut – und so weit weg ist Seemannschaft vom Tellerrand eines Taucher ja nun auch nicht.

Kostenpunkt: Ca. 10 Euro

 

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Der Adventskalender – 22. Dezember – Schnorchelclip

Schnorchelhalter für Jacketbegurtung

Schnorchelhalter für Jacketbegurtung

Sehr unpraktisch finde ich immer den herumbaumelnden Schnorchel am Maskenband – vor allem, weil man den Schnorchel zu 99% beim Tauchgang nicht benötigt. Mitführen sollte man ihn aber trotzdem – für das letzte 1%. Daher empfehle ich einen Schnorchelhalter für die Flaschenbegurtung des Jackets. Der Halter wird einfach auf den Flaschengurt des Jackets gezogen und dann befindet sich der Schnorchel sicher auf dem Rücken neben der Flasche.

Leider finde ich im Augenblick keinen Online-Shop mehr, der den Schnorchelhalter im Angebot hat.

Kostenpunkt: ca. 10 Euro.


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Der Adventskalender – 21. Dezember – Buch “Schnorcheltauchen: Bewährte Spiel- u. Übungsformen für Schule und Verein”

Wenn der SchnorcheltauchenBeschenkte gern mal etwas Abwechselung in sein persönliches Training bringen möchte oder sogar selbst als Trainer am Beckenrand für Abwechslung der anderen Taucher bringen möchte, ist das Buch “Schnorcheltauchen” vielleicht ein interessantes Geschenk.

Dieses Buch ist nichts für Leute, die erwarten, dass bahnbrechende neue Trainingsformen vorgestellt werden, sondern richtet sich eher an die Zielgruppe “Anfänger”. Es werden verschiedene Übungsspiele etc. vorgestellt. Ich selbst habe das Buch gelesen und verwende einige Anregungen beim Training. Allerdings in der Regel nicht die Original-Übungen aus dem Buch, sondern häufig daran angelehnte Ideen.

Meine Empfehlung also: Vom Buch inspirieren lassen und daraus weitere Ideen entwickeln!

Kostenfaktor: Nicht ganz 5 Euro kostet das Buch.

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Der Adventskalender – 20. Dezember – Blitzer / Signalblinker

Signalblitzer

Signalblitzer sind natürlich vor allem bei Nachttauchgängen sinnvoll: Die meisten haben eine kleine Lampe eingebaut, so dass man sie nicht nur als Blitzer, sondern auch als Notlampe nutzen kann.

Für diese Blitzer gibt es verschiedene Einsatzzwecke:

  1. Man kann damit über Wasser den Einstieg bei einem Nachttauchgang markieren, um ihn wiederzufinden.
  2. Verbunden mit einem Stück Blei, eignet sich der Blitzer hervorragend, um die Einstiegsstelle unter Wasser zu markieren, so dass man den Ausstieg nach dem Tauchen direkt unter Wasser antauchen kann.
  3. Am Jacket getragen kann der Blitzer genutzt werden, um im Notfall auf sich aufmerksam zu machen. Wenn man beispielsweise beim Tauchgang abgetrieben wurde oder das Boot einen nicht wiederfindet.
  4. Wie oben schon beschrieben besitzen die meisten Signalblitzer eine “normale” Lampe, so dass sie auch als Notlampe eingesetzt werden können.

Kostenfaktor: Die Signalblinker gibt es ab ca. 25 Euro.

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Der Adventskalender – 19. Dezember – Paracord

Paracord-Armband

Beim Tauchen und am Wasser ist es immer praktisch, wenn man mal schnell ein Stück Seil zur Hand hat. Diesen Zweck erfüllen Paracord-Armbänder (Fallschirmschnur) im wahrsten Sinne des Wortes: Man trägt ein Armband am Handgelenk, das mehrere Meter fein aufgeknotet enthält. Wenn man schnell mal ein Seil benötigt, hat man es sofort zur Hand.

Kein Muss, aber ein nettes Hilfsmittel.

Kostenfaktor: Billige Paracord-Armbänder gibt es bereits für 2 Euro.

P.S.: Bei dem Preis muss man sich sicherlich auch nicht die Mühe machen das Armband nach der Nutzung wieder aufzuflechten.

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Der Adventskalender – 18. Dezember – Stirnlampe

Stirnlampe

Stirnlampe

Stirnlampen kann man als Taucher immer gebrauchen. Wenn nicht im Wasser, dann zumindest an Land. Beim Umziehen vor und nach dem Nachttauchgang ist es sehr praktisch, wenn man beide Hände frei hat und nicht immer mit einer Hand die Lampe halten muss oder diese irgendwo so günstig ablegen muss, dass maximal alles ausgeleuchtet ist – aus Erfahrung weiß ich: Das klappt nie!

Stirnlampen gibt es ab wenigen Euro bis hin zu mehreren hundert Euro. Etwas Vernünftiges bekommt man für etwa 50 Euro. Dann liegt der Preis natürlich noch daran, ob man die Lampe nur vor und nach dem Tauchgang an Land nutzen möchte oder ob die Stirnlampe tauchtauglich sein soll – sie also unter Wasser als Lampe genutzt werden soll.

 

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Der Adventskalender – 17. Dezember – Buch “Tauchzeichen – Kommunikation unter Wasser”

Tauchzeichen

Dieses Buch ist etwas für Taucher, die vielleicht schon etwas länger nicht mehr getaucht haben. Diese Taucher können anhand des Buches die wichtigsten Unterwasserzeichen noch einmal auffrischen.

Aber auch für fortgeschrittene Taucher kann dieses Buch interessant sein, geht der Inhalt doch weit über die Standard-Unterwasserzeichen hinaus. So werden beispielsweise Zeichen für viele verschiedene Fische beschrieben.

Bei dem günstigen Preis sicherlich ein interessantes Weihnachtsgeschenk: Das Buch “Tauchzeichen – Kommunikation unter Wasser

Kostenfaktor: 8 Euro

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