Knoten lernen – Bücher und Knotenboxen

Immer wichtig ist beim Tauchen, dass Knoten schnell gesteckt sind und danach sicher halten – und sich natürlich nach der Nutzung wieder leicht lösen lassen. Daher empfehle ich jedem Taucher ein Knotenbuch. Klar, die meisten Taucher kommen mit ein oder zwei Knoten aus, aber mit verschiedenen Knoten kann man die Mannschaft an Bord des Tauchbootes schnell mal unterstützen. Darüber hinaus schadet es nie, wenn man mal etwas über den Tellerrand schaut – und so weit weg ist Seemannschaft vom Tellerrand eines Tauchers ja nun auch nicht.

Gerade auf einer Tauchsafari frei man sich dann, wenn man mehr als einen Knoten in seinem Repertoire vorweisen kann. Auch, wenn es nur mal kurz mit dem Boot auf die Ostsee oder den See raus geht, freut sich der Bootsführer immer, wenn die Taucher ihn unterstützen können.

Aber wie lernt man Knoten? Aus meiner Sicht gibt es dort drei Wege:

1. Knotenbücher

Ich selbst besitze verschiedene Knotenbücher. Mein Lieblingsbuch, das ich seit 2004 besitze, ist leider im Handel nicht mehr verfügbar. Aber ich besitze noch das Buch “Knoten: Schlaufen, Schlingen, Bindeknoten, Verkürzer, Steks“, das ich ebenfalls empfehlen kann. Auch dieses Buch gibt es leider nur noch gebraucht zu kaufen. Unter den aktuell als neu verfügbaren Büchern würde ich euch deshalb “Knoten: Das Praxis-Handbuch” empfehlen. In allen Büchern wird es immer Knoten geben, die man nicht braucht oder für sinnlos hält. Schaut euch einfach die Knoten an, die euch interessieren.

Knotenbox2. Knotenbox

Neben den Knotenbüchern finde ich Knotenboxen sehr schön, um Knoten zu lernen. Eine Knotenbox ist eine kleine Schachtel gefüllt mir kleinen Seilen (in der Regel 2) und verschiedenen Karten auf denen jeweils ein Knoten abgebildet und erklärt wird. Ich selbst habe eine solche Box unter dem Wohnzimmertisch stehen. So kann man immer mal, wenn einem danach ist, den ein oder anderen Knoten lernen. Es gibt diverse Boxen auf dem Markt. Ich selbst habe mich für die Moses-Knotenbox entschieden und bin damit gut zufrieden.

3. Knotenexperte

Der dritte und häufig beste Weg ist das Lernen der Knoten von einem Experten. Der kann einem zu jedem Knoten auch gleich eine Geschichte erzählen. Allerdings sind solche Experten rar gesät und auch nicht immer verfügbar. Wer ruft schon seinen Experten morgens um 6 Uhr kurz an, weil er gerade einen neuen Knoten lernen möchte?

 

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